Barcelona-Tales

Barcelona Tales: Der Mercat de la Boquaria

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Merkat Aufmacher

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Der Mercat de la Boqueria geht mindestens auf das Jahr 1217 zurück und war zunächst ein reiner Fleischmarkt, um den herum sich im Lauf der Zeit auch andere Händler gruppierten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die große Markthalle fertig gestellt und im Stil des frühen Art Deco präsentiert sich der Markt noch heute, wenn auch das Angebot sich etwas den Touristenströmen angepasst hat. Trotzdem hat der Mercat de la Boqueria nichts von seinem Charme verloren und auch seine Seele behalten:

Die traditionellen Bars und Cafes sind immernoch authentisch und strahlen den Charme der 1940er Jahre aus – und nirgends in Barcelona bekommt man frischeres Obst und Gemüse und ein vielfältigeres Angebot an Fisch und Seafood als hier. Unglaublich viele Menschen arbeiten hier und sehen sich Touristen aus aller Welt gegenüber – die verschiedensten Sprachen mischen sich hier, entspannt und friedlich, denn Märkte sind in allen Kulturen beliebt und veraankert. Gerade weil er seine Authentizität bewahrt hat, ist dieser hier so faszinierend und man stellt fest, das Besucher zwar gern geduldet sind, der eigentliche Zweck aber immernoch der Versorgung der Bewohner und der Belieferung der zahllosen Restaurantes dient.

Hier mischen sich die Eleganz von Fotomodellen mit dem harten Tagwerk unterbezahlter  Marktarbeiter – oft Studenten oder sogar Akademiker mit Abschluss – mit entspannt- neugierigen Touristen oder eiligen Einheimischen, denen zwischen zwei Jobs nur wenig Zeit bleibt, einzukaufen.

Meine Bilder sind bei zwei Besuchen entstanden, auf dem Markt de la Bouqueria und in dessen nächster Umgebung. Eine Hommage, an die faszinierenden Menschen, die ich dort gesehen habe.

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